Fregatte F219 "SACHSEN"





 
Die Fregatte F219 SACHSEN im Maßstab 1:100 



WILHELMSHAVEN 

2. Fregattengeschwader 
der 
EINSATZFLOTTILLE 2 





Mein drittes Modell in 1:100
Aufbauend auf den Erfahrungen mit der Teilefertigung für die Korvette BRAUNSCHWEIG liegt jetzt die Fregatte SACHSEN in meiner Werft. 
Alle auf dem unteren Bild sichtbaren Teile stammen von Udo´s Modellwerft. Alle Ausrüstungsteile habe ich auch dort bezogen. 
Leider hat sich an der Beschaffenheit der gegossenen Zubehörteile immer noch nichts geändert so das man diese erst wieder versiegeln muß. 
Der Teilesatz besteht aus Rumpf mit anlaminiertem Hauptdeck , vordere- sowie hintere Aufbausektion, und Schornsteine. 
Grobe Fehler beim vorderen Aufbau!!! 
- das Brückendach geht ca. 10mm zu weit nach hinten, hierdurch stimmen die Proportionen nicht mehr 
 - die oberste Sektion des Aufbaus ist an der Steuerbord Seite nicht symmetrisch 

Auf Wunsch werden gegen Aufpreis GFK-Platten für die Decks mit geliefert. Grundsätzlich empfiehlt es sich fertige GFK-Platten 
für die Herstellung diverser Wände gleich mit zu ordern. Wellenanlage und Ruder habe ich ebenfalls gleich mit einbauen lassen. 




"Kiellegung" 1. Juni 2009


Vordeck 

 Da ich kein großer Freund bin von 
"kleb rein und gut is", habe ich als Auflage des Decks 
und Aussteifung des Bugbereiches vierkant Profile 
eingepaßt auf denen dann die  
GFK-Platte des Decks sicher aufliegt. 
Anschließend die Kanten verspachteln 
und schleifen. 

 

Die Brücke

Die aufgesetzten Fensterrahmen habe ich 
verfüllt, plan geschliffen und später durch gefräste ersetzt. 
Auf dem rechten Bild ist auch der fehlerhafte Bereich 
der Brücke zu sehen. Die Brücke geht zu weit nach hinten. 
Den Fehlerhaften Bereich habe ich passend ersetzt!  
Anschließend wurden die Podeste der Brücke 
ausgeschnitten, eingepaßt und mit den 
zugeschnittenen Schanzkleidern verklebt. 

Die gesamte Aufbausektion ab der Brücke 
mit der Schanz wird im fertigen Modell 
abnehmbar sein.  

Mittleres Deck


Kommen wir zum Bereich zwischen der Vorderen- 
und hinteren Sektion. Hier habe ich lange überlegt 
wie ich am sinnvollsten vorgehen werde. 
Als erstes habe ich wie bereits im Bug vierkant Profile 
entlang der Bordwand verklebt um eine Auflage 
für das einzusetzende Deck zu haben. 

Der nächste Schritt bestand darin 
die senkrechten Wände zur vorderen Sektion  einzupassen. 

Das Deck wurde anschließend so 
eingepaßt das man die Durchgänge ins 
Innere der Aufbauten sauber ansetzen kann. 

Die senkrechten Wände sind alle fein säuberlich 
eingepaßt und unter Zuhilfenahme eines 
90° Winkels verklebt worden. 


Landedeck

Hier habe ich genau wie in den voran gegangenen Arbeitsschritten als erstes Vierkant Profile eingepaßt um den Rumpf zu stabilisieren und eine vernünftige 
Auflage für das Deck zu erhalten. 



Diese Arbeitsweise hatte sich bereits beim Bau der Korvette BRAUNSCHWEIG bewährt. 
Unter dem Deck wird dann später bis auf den Fahrakku die gesamte RC-Technik verbaut. Der Fahrakku dient in der Rumpfmitte dann auch zum ausbalancieren 
des Schiffes im Wasser und hat dann ausreichend Platz um beliebig verschoben 
werden zu können. 
Die Hangarrückwand wird in einem der folgenden Schritte 
fluchtend mit dem Deck verbaut. 

Die Hangarrückwand 

Die noch auf dem letzten Bild sichtbare Rückwand im GFK-Aufbau habe ich komplett 
heraus getrennt. Die neue Rückwand werde ich aus ABS anfertigen da ich immer 
noch der Meinung bin das dieses sich für solche Arbeiten besser eignet. 
Also, passende Größe zurecht schneiten und Maße aufbringen. 

Zum Glück habe ich (DANKE Joachim) ein Bild der kompletten Hangaransicht von dem ich 
alle Maße ableiten konnte. 
Im folgenden Schritt werden die aufgezeichneten Tore 
und die Durchgänge zu den Türen entfernt. 
Schließlich verklebe ich auf der Rückseite der Hangarwand eine 
dünne GFK Platte um eine stabilere Auflage für die Elemente der 
Tore zu erhalten. 

Fensterbau 

Die Fensterrahmen habe ich von Steffen Schwert 
fräsen lassen und sind dort für andere abrufbar. 
Die 11 Rahmen der Frontfenster sind 7X8X0,5 mm und 
die der 6 Seitenfenster 7X7X0,5 mm groß. 



 Als erstes habe ich die auf der vorderen 
Sektion aufgebrachten erhabenen Fenster 
plan geschliffen- also entfernt. 

Wem es lieber ist der kann sie auch ausfeilen 
und einen dünnen Rand als Rahmen stehen lassen. 
Für die Montage der Rahmen zieht man 
unter dem Brückendach eine 
Hilfslinie um die Höhe der Fenster zu markieren. 

Danach wird die Position der einzelnen Fenster 
sorgfältig ausgemessen und angezeichnet.
Die Fensterrahmen mit Sekundenkleber 
vorsichtig in Position bringen und kurz andrücken.  
Nachdem der Sekundenkleber ausgehärtet 
ist kann man die Fenster ausbohren 
und anschließend mit einer Feile auf das 
richtige Maß bringen. 


Vordere Waffensektion
 

Nur mal so zum mitschreiben- 
inzwischen haben wir den 22. Juli 2009. 

Heute habe ich die vordere Waffensektion 
auf der Außenseite mit 0,5 mm GFK 
verkleidet um so auch die erforderlichen 
Schanzkleider in stabiler Bauweise zu erhalten. 

Im nächsten Schritt werden die 
Schanzkleidstützen und Handläufe angebracht. 


10.01.2010 

Von Juli bis heute ist eine lange Zeit und es hat sich viel getan. In jeder Hinsicht! 
Natürlich war ich nicht untätig in den letzten Monaten. Was mich fast drei Monate zurück geworfen hat ist der Umbau meiner Werkstatt. 
Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch aber ich kann seit November wieder arbeiten und möchte jetzt die Resultate präsentieren. 
Da hätten wir direkt mal den vorher/ nachher Vergleich! 
Lackierung ist fertig nur die Details werden erst wenn alle Bauteile fertig sind angefertigt und montiert. 

Mit der vorderen Sektion ist es genau so. 
Alles fertig bis auf die Details. 
Was hier wirklich aufgehalten hat war den 
vermurksten Aufbau auf das richtige Maß zu bringen. 

Bei den vier Bauteilen für die Flächensensoren 
des APAR Multifunktionsradar 
 hat sich leider wieder mal bewahrheitet 
was ich schon öfter geschildert habe. 

Das Material ist extrem porig was erst nach der 
ersten Lackschicht so richtig raus kommt. 
Vier mal schleifen und spachteln haben erst 
zu einem vernünftigen Resultat geführt. 

Bei den Schornsteinen bin ich ein wenig 
weiter gegangen. 

Probeweise habe ich hier schon mal 
Rettungswesten und Ösen montiert.

Die hintere Sektion ist ebenso 
bis auf die Details fertig gestellt. 

Das Hauptelement des SMART-L Radar 
ist drehbar montiert und wird später noch 
einen Kleinstgetriebemotor als Antrieb erhalten. 

Kann sein das ich die montierten Türen und 
Luken wieder runter reiße denn da habe 
ich was neues in Vorbereitung. 

Wenn alles klar geht wird es in Kürze 
alle erforderlichen Türen und Luken 
als Ätzteile geben- auch für die anderen 
Fregatten-Klassen sowie die Korvette. 



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