Korvette BRAUNSCHWEIG-Klasse





Die Korvette F 260 BRAUNSCHWEIG in Maßstab 1:100. 

ROSTOCK-WARNEMÜNDE 
Korvettengeschwader der 

EINSATZFLOTTILLE 1


Die Korvette BRAUNSCHWEIG ist das zweite Modell welches ich aus Bauteilen von Udo´s Modellwerft gebaut habe. 
Positiv wäre zu erwähnen das die Aufbauten der Korvette inzwischen auch aus GFK sind und nicht, wie bei der 
Brandenburg-Klasse aus schwerem Resin. Das Modell verbessert hierdurch erheblich seine Fahreigenschaften. 
Die übliche Kopflastigkeit und daraus resultierendes kränken auf dem Wasser wird minimiert! 
Leider mußte ich bei den gegossenen Zubehörteilen aus Udo´s Modellwerft wieder feststellen das die Oberfläche der Bauteile 
recht porös war und aufwendig versiegelt werden mußte damit man sauber sie lackieren kann. 

Negativ war das ich nach Erhalt der Bauteile feststellen mußte das der "Turm" der hinteren Aufbau-Sektion krumm war. 
Dies war kein Material- sondern ein Fertigungsfehler der für einigen Diskussionsbedarf sorgte. Meinen habe ich selbst gerichtet, 
gehe aber mal davon aus das der Fehler inzwischen in der Fertigung korrigiert wurde. 
 

Anfang März 2008 war es dann so weit, ich bekam meine Teile für den Bau der Korvette. 



Nun war ich wieder gefordert. Beim Bau der BAYERN hatte sich einmal mehr bestätigt das man nur nach Plan 
nicht wirklich erfolgreich bauen kann. Bilder mußten her und so kontaktierte ich "meine freundlichen Helfer" bei der Deutschen-Marine. 
An dieser Stelle möchte ich es nicht unterlassen mich nochmals in aller Form für die Unterstützung zu bedanken! 
Nach einigem hin und her wegen Werfterprobung und anderer Termine durfte ich dann am 24.03.2008 in Warnemünde an Bord der 
F 260 BRAUNSCHWEIG meine Fotos machen. Es war zwar absolutes Scheißwetter und der Schnee fiel wegen starkem Wind 
zeitweise horizontal aber ich nutzte jede Schlechtwetterpause um Bilder zu machen. Die Ausbeute kann sich sehen lassen. 
340 großformatige Bilder in bester Qualität waren gemacht und wurden anschließend zu hause genauestens sortiert. 
Die Bilder können bei mir direkt bestellt werden! 

Nun gut, dieses Material stellte ich dann Udo´s Modellwerft zur Verfügung. In der Vergangenheit 
war man immer davon abhängig was andere Hersteller an "vernünftigen" Ätzteilen anbieten. Nur zu oft bedeutete dies eine 
halbherzige Lösung notgedrungen akzeptieren zu müssen. Es mußte also eine eigene Platine mit Ätzteilen her. Man analysierte 
Bilder und Plan, stellten eine Liste zusammen und so machte man sich daran einen ersten Entwurf der Teile 
mit CoralDraw zu zeichnen. Woher nimmt man dann aber jemanden der diese Vorlage umzeichnet und eine Fototasche zum Ätzen anfertigt. 
Der Erste Proband war schlicht überfordert und versagte jämmerlich. Als die die Sache schon zu scheitern drohte fand sich dann doch 
noch jemand der meinte die Umsetzung im Griff zu haben. Das Resultat ist grundsätzlich o.k., beinhaltet aber einen groben Fehler der 
bis heute nicht korrigiert wurde. 
Es fehlen vier Gitter für das Landedeck! 

Die Platine beinhaltet alle Bauteile die 
die man als relevant für den Bau bezeichnen kann. 
Treppen und diverse Kleinteile die es bereits bei 
SAEMANN in hervorragender Qualität gibt wurden 
bewußt raus gelassen. 

Auf der Platine befinden sich Decksaugen, Relingstützen, 
Gitter für das Landedeck inklusive passender Halterungen
(leider fehlen wie beschrieben vier Stück), 
Steigleitern; Podeste für die Beiboote, sonstige Trittbleche, 
die Netze vor den Beibooten, die Trittbleche an der Brücke 
inklusive Halterungen, der Kranz für das Hubschrauberdeck, 
u.v.m. 

 

Natürlich habe ich in der Zwischenzeit auch nicht untätig 
zu hause rum gesessen. Etwas wesendliches fehlte noch. 
Die Namensschilder der BRAUNSCHWEIG, die Bugwappen 
sowie das Werftschild auf der Vorderseite der Brücke. 
Diese habe ich wie immer von Beckert-Modellbau 
anfertigen lassen. Teuer, aber gut! 


Damit wäre dann ein großer Teil an Vorarbeiten erledigt. Was folgte waren die üblichen, "ich habe zwar keine Lust dazu 
aber es muß ja sein" Tätigkeiten. Wellenanlage und Ruderanlage einpassen. Wie das geht wird wohl jeder wissen darum 
spare ich mir Details. Worüber ich mir lange den Kopf zerbrochen habe ist folgendes. 
Wie baue ich die Korvette als Fahrmodell bei dem ich guten Zugriff auf das Schiffsinnere habe ohne das man 
die hierzu erforderlichen Decksausschnitte wirklich sehen kann. Dazu soll sich bitte jeder selbst Gedanken machen. Ich 
für meinen Teil habe eine, wenn auch aufwendige, aber zweckmäßige Lösung nach ein paar Versuchen gefunden. Viele Teile der 
Aufbauten habe ich zwischendurch gefertigt und bei Seite gelegt da ich dachte es ist besser alles in einem durch zu montieren. 
Inzwischen haben wir den 30.08.2008 und folgenden Bauzustand habe ich erreicht. 

Der vorbereitete Rumpf mit verklebtem Vordeck und eingebrachten Schlingerkielen
Am Brückenaufbau der 
vorderen Sektion mußten 
die Fenster nachgezeichnet 
und ausgefeilt werden um 
die gefrästen Fensterrahmen 
einsetzen zu können. 
Der "Mast" auf der 
vorderen Sektion kann 
einen wirklich zur 
Weißglut bringen. 
Noch mehr Verwinkelungen 
sind fast unmöglich. 
Der Heckbereich 
ist ein Thema für sich! 

Ausmessen der Position des 
hinteren Aufbaus, Podest anfertigen, 
Decköffnung für den Niedergang 
sowie Aussparungen für die Treppen 
ausmessen. 

In der Zwischenzeit bin ich mal wieder ein gutes Stück voran gekommen. Wir haben den 20.10.2008. 
Hier im Rheinland ist das Wetter schon fast so, das man 
keine Lust mehr hat am See zu stehen also beginnen für 
fast alle die üblichen Instandsetzungs- oder Neubauzeiten. 
Zu meiner Schande muß ich leider gestehen das ich meine 
Fregatte BAYERN dieses Jahr ganze zwei Mal im Wasser hatte. 
Manchmal frage ich mich wozu baue ich überhaupt noch 
Fahrmodelle?!? 

Was soll's, der Reitz liegt ja darin auch so ein relativ kleines Modell, 
wie das der Korvette K130 so zu bauen das man 
bei einem RC Modell gut an alles ran kommt aber so gut 
wie nicht erkennen kann wo man was abnehmen kann. 
Mit der Umsetzung dieser Thematik bin ich auf jeden Fall zufrieden. 
Es war zwar viel Arbeit und ab und zu gab es 
den ein oder anderen Wutausbruch aber 
wie heißt es doch so schön ... 

"Der Weg ist das Ziel" 
An den Schanzkleidern und den dazugehörenden
Stützen konnte ich mich mal wieder richtig 
austoben. Vieles davon wird man nachher 
kaum sehen können aber ... 
"ich weiß das sie da sind", das genügt! 

Auch wenn im hinteren Bereich der K130 
noch eine größere Baustelle auf mich wartet 
konnte ich nicht damit warten die ersten 
Details an der vorderen Sektion zu verbauen. 
Die ersten Ätzteile habe ich auch verbaut, 
ein wahrer Traum- einfach genial! 
Der Hauptmast war eine echte Herausforderung. Leider weiß man 
bekanntlich immer erst nachher was man anders hätte machen können, dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Es gibt zwar noch einiges in Sachen Finetuning zu machen aber da sehe ich keine Probleme. 

Die ganzen Verwinkelungen in den Querträgern sind echt übel. 
Um ehrlich zu sein habe ich diese einmal neu machen müssen. 
Die Teile für das TRS-3D Radar und die MIRADOR Sensoren habe ich in Stundenlanger Arbeit aus Vollmaterial gefertigt. Hier konnte ich meine neueste Errungenschaft mal so richtig ausreizen, ein Tellerschleifgerät aus dem Hause Proxxon/ TG125E, 
kann ich nur empfehlen. 

An der vorderen Sektion habe ich bereits die Lage der Löschleitungen skizziert und die Löcher für die Halter gebohrt. Irgendwann werde ich mal nachzählen wie viele es beim 
gesamten Modell sind. Die Positionen der Türen und Luken sind ebenfalls aufgebracht um einen besseren Überblick zu erhalten. 
Was mir noch Sorgen macht sind die Fensterrahmen der Brücke. 
Die gefrästen von Udo´s Modellwerft sind zwar gut gemacht aber nach meiner 
Meinung viel zu dick. Also Feile raus und los geht es. 
Da kann man nur hoffen das mir meine Hornhautverkrümmung im 
rechten Auge keinen Ärger macht. 

Wir werden sehen ...

Wie schon erwähnt, der Heckbereich ist eine noch größere 
Baustelle als die restliche Korvette aber das wird sich auch 
bald ändern. Als erstes werde ich die Schanzkleidstützen angehen. 
Anschließend arbeite ich mich dann an der hinteren Sektion 
nach oben. Hier möchte ich dann auch wieder etwas mehr ins 
Detail gehen als nötig. 

Das komplette hintere Deck mache ich abnehmbar, 
darüber aber später noch mehr. 




Mittlerweile haben wir den 28.12.2008 und ich bin wieder ein gutes Stück weiter gekommen. Ich hatte im November eine Woche Urlaub 
in der ich so richtig Gas geben konnte. Eigentlich hatte ich mir vor genommen erst im Frühling wieder zu lackieren aber- es ist wie es ist, 
die Aufbauten sind lackiert und mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden. Zugegeben, ich habe beide Aufbauten vier mal lackiert aber jeweils sehr 
dünn wodurch ich nach jedem Lackiervorgang kleinere Ausbesserungen vornehmen konnte. 

Die vordere Sektion ist fertig lackiert, 
es fehlen aber noch die Details. 

Der absolute Horror waren die Stützen 
für die Löschmittelleitungen zu setzen. 
Es sind ungefähr 250 Löscher zu bohren, 
die stützen zu setzen und anschließend 
die Leitungen aus 0,4mm Draht 
einziehen und verlöten. 

Auch wenn man es hier nur teilweise 
erkenne kann habe ich hinter der 
Brückenschantz Stützen gesetzt. 

Mit den bereits verbauten Details kann sich die hintere Sektion sicher schon sehen lassen. 

Auf der Platine befinden sich einige zusätzliche Trittbleche die man dank der ebenso vorhandenen Halter 
hervorragend an den erforderlichen Stellen montieren kann. 
 Die hier verbauten Seewasserabweiser gibt es, ebenso wie die Antennensockel und GPS-Dome schon 
seit der Bayern und können hier wieder benutzt werden. Neu sind auch die Deckslampen die eine Detaillierung sinnvoll ergänzen. 

Der kleine Radar stammt von Sirmar und die Türen habe ich mal wieder von Steffen Schwert fräsen lassen. Die 
Scharniere habe ich allerdings selbst dran gefummelt. Auf dem hinteren Podest habe ich mal wieder Sechskant Schrauben  
von GHW, Schlüsselweite 0,4mm verklebt- sieht einfach nur gut aus. 

Alles Andere wurde in mühevoller Kleinarbeit aus GFK und ABS-Profilen angefertigt. Die meisten Nerven haben mich 
aber der Müllkran und der Schornstein gekostet. 

Auf dem hinteren Podest habe ich bereits alle Schanzkleidstützen 
und andere Details an der Schanz fertig gestellt. Der Niedergang 
und die Kanten des Podestes haben natürlich einen niedrigen 
Süllrand bekommen. 

Die Schränke habe ich aus Vollmaterial gefräst und wo erforderlich kleine ABS Profile als Standfüße darunter geklebt. Was mir noch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet ist die Herstellung des Löschmonitors. 

Die Stütze für den Müllkran steht auch. 
Last not least- das Heck 

Das Deck ist eingepaßt wie ich es mir 
vorgestellt habe. Man kann das komplette 
Deck abnehmen. 

Ebenfalls als besonders lästig empfand ich 
die Herstellung der Klüsen, aber... habe fertig! 


Viele Teile für die Detaillierung habe ich in
tagelanger Fummelei selbst zusammen geschustert. 


Für die Korvette werden alle Dome als Teilesatz angeboten. Der TRS-3D Radar und die MIRADOR-Sensoren 
sind auf meinem Mist gewachsen, werden aber von Udo´s Modellwerft reproduziert und angeboten. 
Die Scheinwerfer auf der Brückenschantz stammen genau wie das Navigationsradar aus dem Programm von SIRMAR/ GB. 
Bei den Türen und Luken bin ich diesmal einen Schritt weiter gegangen als bei der Bayern. Ich habe die Scharniere der Türen und Luken nach gebildet. 
Auf der Mitte der Brückenfront "prangert" eines meiner Highlights. Die Nachbildung des Werftschildes in 1:100- das mußte sein! 

Wo ich dann wiederum selbst ran mußte waren die restlichen Antennen und der ganze Kleinkram für die Sensorick auf dem Mast 
sowie die kleinen Lampen die ich aus ABS Rohr gefertigt habe. 

19. Februar 2009 -und wieder einen Schritt weiter 
Rumpfarbeiten und Lackierung fertig gestellt 


Wie man sehen kann bin ich ein gutes Stück weiter 
gekommen. Der Rumpf ist fertig lackiert und ich habe 
bereits begonnen an den Details zu arbeiten. 

Ich bin froh das ich mich beim Rumpf dazu 
durchgerungen habe auch die Ausläße der Maschinen 
darzustellen wie sie bei der Braunschweig auch im 
Original vorhanden sind. 

Im nächsten Bauabschnitt werde ich erst mal das fort setzen was ich bereits vor ein paar Tagen begonnen habe. 
Anfertigen von bisher nicht vorbereiteten Details sowie verbauen der bereits fertigen. Ankerwinde, RAM, OTO-Melara mit Podest sowie die Poller 
auf dem Vordeck sind bereits fertig und müssen nur montiert werden. Es gibt aber so viel "Kleinscheiß" den ich noch gerne herstellen möchte 
das ich mich schon ernsthaft frage ob ich denn wirklich dieses Jahr oder erst nächstes fertig werden will. Ich muß, denn die SACHSEN wartet schon auf mich. 
Wenn ich mit den Kleinteilen fertig bin geht es an die Beiboote und deren Lagerung an Deck. Was auch noch fehlt sind die beidseitig ausklappbaren Treppen. 
Das "Landedeck" werde ich erst ganz zum Schluß angehen. Es ist zwar schon perfekt eingepaßt bedarf aber noch einiger Kleinteile. 


02.05.2009 - habe fertig! 

Kaum zu glauben aber es ist vollbracht. Die "BRAUNSCHWEIG" ist fertig gestellt und hat ihre Probefahrten 
unter "Ausschluß der Öffentlichkeit" mit Bravour gemeistert. Kommen wir aber zu den Bereichen die noch herzustellen waren. 

Die Lackierung ist immer so eine Sache 
aber inzwischen komme ich gut zurecht. 
Im Gegensatz zur BAYERN die ich noch mit 
der Sprühdose lackieren mußte hat sich die 
Anschaffung eines Kompressors und verschiedener 
Lackier- und Airbrushpistolen auf jeden Fall gelohnt. 
Die Beschaffung der Farben ist auch kein Thema mehr. 
Unser ortsansässiger Baumarkt mischt mir 
hochwertige, aromenfreie Farbe in allen 
RAL-Tönen in 500 ml Dosen. 
Durch den niedrigen Verbrauch mit hochwertiger 
Lackierausrüstung komme ich damit ewig aus! 

Der Anker stammt von Sirmar 
und das Wappen wurde von Beckert geätzt. 
Der Bau eines OTO-Melara ist inzwischen 
schon reine Routine geworden. 
Im Bugbereich waren dann eher die 
Schanzkleidstützen mit den Halterungen für die 
Schläuche eine Herausforderung. 
Die Ankerwinde ist ein Mix aus eigenen Teilen  
und einer Winde für englische Fregatten der 
Firma SIRMAR. 
Die Führungsrollen habe ich aus ABS gefertigt. 
Die gelben Decksösen stammen wieder aus 
dem Ätzteilesatz 
die Poller sind von Graupner- aber geändert. 
Die Klüsen am kompletten Modell sind 
selbst hergestellt. 

 

Der Bereich ab dem vorderen Aufbau 
ist so richtig was zum austoben oder 
verzweifeln. Details über Details und kein Ende 
in Sicht. Ich habe alles versucht zu realisieren 
was für mich so gerade noch machbar war. 


Positiv zu bewerten sind die beiden Podeste 
für die Beiboote aus dem Ätzteilesatz. 
Die Konstruktion des Krans für das Speedboot 
hat mich wirklich nerven gekostet. 
Nachdem ich erst versucht hatte diesen aus 
Teilstücken zu fertigen habe ich den hieraus 
resultierenden Konstrukt in die Tonne befördert. 
Das Ding war Sch....! Ich habe dann erst mal was 
anderes gebaut um den Kopf frei zu kriegen. 

Letztlich habe ich ihn aus einem Block 
heraus gefräst und war mit dem Resultat zufrieden. 

Es folgte der Bau einer Vielzahl von Schränken 
und, und, und. 
 
Auf dem hinteren Deck habe ich dann auch wieder gebaut 
was machbar erschien. 
Wichtig waren mir hier alle sichtbaren Details. Von Anfang an 
wußte ich das eines besonders schwer werden wird, die Löschkanone! 
Wegen dem Ding habe ich mir wirklich die Hacken ab gerannt. 
Ich war so naiv zu denken das die lieben Kollegen der Eisenbahner Fraktion 
doch sicher ein Fahrzeug im Programm haben wo ich das mal eben runter 
reißen kann und auf meiner Korvette montieren kann. 
Von wegen- so was gibt es nicht!!! Also hinsetzen und selber bauen. 

Der Treppenabgang zum Landedeck kann sich auch sehen lassen. Die Treppe 
mit Geländer wurde aus dem mehrfach bewährten Programm von SAEMANN 
bezogen und bedarf keiner ausführlichen Beschreibung. 

Unten angekommen durfte ich mir dann über die Gestaltung der Rückwand 
Gedanken machen. Vieles war einfach da schon X-Mal gebaut aber gerade 
solche Teile können einem den Tag versauen. Die Doppeltüre habe ich gleich 
drei Mal neu gebaut. Beim ersten mal war sie mir zu niedrig, beim zweiten Mal 
nicht breit genug. Die Dritte wurde dann endgültig verbaut. 

Da waren dann noch so ein paar Kleinigkeiten die man "zurechtstricken" 
mußte weil es sie nicht gibt. Überwachungskamera, Monitor für die 
Landeanzeige und der restliche Kram halt. 


Das Deck selber stellt wohl bis auf das 
Einpassen keine große Anforderung dar. 
Positiv in diesem Bauabschnitt wieder 
diverse Ätzteile. Die Zäune mit passenden 
Halterungen sind gut durkonstruiertaber- 
es fehlen halt vier Stück!  
Ebenso möchte ich auch noch mal auf den 
Dekorsatz hinweisen den ich bei 
Modellbau-Kaufhaus habe anfertigen 
lassen wie auch schon für die BAYERN. 
Genial einfach anzubringen und unersetzlich! 

Die Luke im Heck war mir auch wichtig. 
Die darf nicht fehlen genau wie die Klüsen. 

Habe fertig ... 
Sie ist fertig! Nach ungefähr 14 Monaten Bauzeit die ich nicht in genaue Stunden umrechnen möchte habe ich es geschafft. 
Meine selbst gesetzten Ziele habe ich weitestgehend erreichen können, manches wurde verworfen anderes wiederum getopt. 
Kurz gesagt ich bin zufrieden mit dem was ich gebaut habe und möchte sagen das dieses Modell mit ein paar Ausnahmen zu empfehlen ist. 
Handliches Maß, reizvolle Optik und jede Menge Details auf engstem Raum. An dieser Stelle noch mal meinen Dank an Udo´s Modellwerft, Modellbau-Kaufhaus 
und SAEMANN Ätztechnick ohne deren konstruktive Zusammenarbeit solche Modelle nicht möglich wären! 
Ich möchte es auch nicht versäumen mich beim Korvettengeschwader in Rostock-Warnemünde zu bedanken wo ich auf der BRAUNSCHWEIG 
zu Gast sein durfte um meine Fotos zu machen ohne die ein Modell dieser Qualität nicht machbar gewesen wäre! 



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